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"Gerdt Scheper, Püntker in Haren, befährt die Ems"
Dieser Name aus einer Aktennotiz des Staatsarchivs Osnabrück des Jahres 1651 zeigt den Ursprung der Familie Schepers. Die Nachfahren dieses 1678 gestorbenen Gerdt Scheper waren zahlreich und teilten sich in verschiedene Familienzweige. Viele Angehörige der nachfolgenden Generationen haben, wie Jörg W. Schepers, bis heute etwas mit der See- oder Binnenschifffahrt zu tun.
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Bereits Jörgs Urgroßvater (Heinrich Timotheus, geb. 1870) und sein Großvater (Conrad, geb. 1909) verdienten ihren Lebensunterhalt mit der Schifffahrt; zuerst mit der hölzernen Pünte "HAREN Nr.16" und danach mit eisernen Schiffen wie die "ANNA MARIA" und "CONRAD".
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Jörgs Vater Karl-Heinz (geb. 1934) lernte auf den Schiffen seines Vaters und erwarb das Kapitänspatent. 1955 heiratete er Margot Petrell, die ihm fünf Kinder schenkte, von denen Jörg das jüngste war.
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Nach einigen Jahren als Angestellter machte Jörgs Vater sich 1963 mit dem Kauf der "ST.MONIKA" (Baujahr: 1908), einem ehemaligen Motorsegler, selbstständig. Dieser Schiffstyp sorgte erstmalig für eine Direktverbindung der Binnen- und Seehäfen: das Fahrtgebiet umfasste Flüsse, Kanäle sowie Nord- und Ostsee.
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Nach deren Abwrackung kaufte er 1971 den Shelterdecker "BREMER FLOTTE" (Baujahr: 1956) von der Reederei Bruno Bischoff & Co., Bremen und gab ihm wiederum den Namen "ST.MONIKA". Mit diesem Schiff konnte er sein Fahrtgebiet weiter ausdehnen.
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Nachdem Jörgs Vater Karl-Heinz die St.Monika verkauft hatte, wechselte er durch den Kauf eines Binnenschiffes von der See- in die Binnenschifffahrt. Dies benannte er nach seinem jüngsten Sohn "Jörg". Auf diesem erlernten Jörg und sein älterer Bruder Guido den Beruf des Binnenschiffers. Letzterer wechselte in die Tankschifffahrt, während Jörg den Betrieb des Vaters weiterführte.
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1998 erwarb Jörg die "WAIDMANNSDANK" der Fa.Hegemann, Bremen und gab ihm den Namen "JÖRG SCHEPERS". Mit ihm transportierte er Trockengüter aller Art für die Fa. Haniel, Duisburg. (Bild MS „Jörg Schepers“)
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Nach 2 Jahren wurde die "JÖRG SCHEPERS" im Jahre 2000 auf 85m verlängert, mit Tanks ausgerüstet und in "CALCIT 6" umbenannt. Im Auftrag der Fa. Wijgula waren jetzt Flüssigprodukte für die Papierindustrie seine Ladung.
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Im Jahr 2004 beschlossen Jörg und seine Frau Anja mit dem Neubau des "CALCIT 8" ein größeres Schiff in Auftrag zu geben. Das Kasko dieses Containerschiffes wurde in Kilija, Ukraine gebaut, der Umbau zum Tankschiff und die Fertigstellung erfolgte auf Werften in den Niederlanden und Haren.
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Im Oktober 2008 beschloßen Jörg und Anja, mit dem Kauf des GMS "MÜNSTER", die Flotte der Firma auf zwei Schiffe zu vergrößern. In Gedenken an Jörgs Eltern Karl-Heinz und Margot Schepers geben sie dem Schiff den Namen "KARMARGO".
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